Gut Dörnhof

Schafe

Die Schafe vom Dörnhof

Leineschafe

Aussehen:

Das Leineschaf ist ein frohwüchsiges, marsch- und widerstandsfähiges Landschaf. Der Kopf des weiblichen Schafes ist lang und schmal, der des Bockes kürzer und gröber. Beide Geschlechter sind hornlos. Es ist für ein Landschaf gut bemuskelt. Es hat einen langen Rumpf mit breitem Rücken und Becken, der von einem trockenen Fundament auf harten Klauen getragen wird. Das Vlies besteht aus einer weißen, langabwachsenden, dicht gestapelten Wolle. Der Bauch soll ausreichend bewollt sein. Der Kopf bis hinter die Ohren und die Beine sind unbewollt.

Das Gewicht der Muttertiere liegt zwischen 60 – 80 kg, die Böcke wiegen 100-120 kg.

Eigenschaften und Leistung:

Das Leineschaf ist robust und sehr anpassungsfähig. Neben einer guten Bemuskelung an Rücken und Keulen wird besonderer Wert auf Anpassungsfähigkeit, Härte und Marschfähigkeit gelegt. Das Leineschaf zeichnet sich durch sehr gute Muttereigenschaften aus, dabei sind vor allem eine hohe Fruchtbarkeit und Milchleistung sowie die Leichtlammigkeit hervorzuheben. Daraus ergeben sich gute Aufzuchtleistungen. Die weiße, dicht gestapelte Schlichtwolle im Sortiment C beträgt 3,5 – 4 kg pro Jahr bei den Muttertieren

Verbreitung:

Ursprünglich verbreitet im niedersächsischen Leinebergland zwischen Göttingen und Hannover sowie im Eichsfeld. Von dem Verbreitungsgebiet entlang des Leineflusses wurde der Name Leineschaf abgeleitet.

Herkunft:

Zurückzuführen auf das schlichtwollige Rheinische Landschaf, das mit verschiedenen englischen Rassen Mitte des 19. Jahrhunderts gekreuzt wurde. Seit 1906 existiert ein einheitliches Zuchtziel. Bis 1937 hatte sich die Population des Leineschafes bis auf über 77.000 Tiere in ganz Deutschland vergrößert.